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Diese Insel, eine der waldreichsten der Adria, ist durch ihre dreihundert Wasserquellen ein wahrhaftiger botanischer Garten mit einer zum Teil fremdländischen Flora. Besonders stolz ist die Insel auf ihren Park "Komrcar" mit Lorbeer, Pappeln, Zypressen, Feigenkaktus, Rosmarin, Pinien, hundertjährigen Agaven,...
Viele Mythen und Legenden erzählen die Geschichte der Stadt. Eine davon, die Geschichte der keuschen Draga und des leidenschaftlichen Kallfronts, steht am Springbrunnen auf dem Platz des Heiligen Christophorus geschrieben. Draga, die einer Göttin versprochen war und darauf einen Eid geleistet hatte, durfte diese Liebe nicht erwidern, und, um sie vor dem Verführer zu schützen, verwandelt sie die Göttin in eine Steinskulptur.

Das Städtchen Rab mit seinen romanischen Glockentürmen, Kirchen und Palästen, mit den steinernen Straßen und uralten Fassaden, ist von einer mittelalterlichen Mauer umgeben. Im Sommer werden die Straßen und Plätze von Rab zu einer riesigen Galerie. Viele bekannte und unbekannte Maler stellen ihre Werke aus. Von manchen wird man nie mehr etwas hören, andere werden vielleicht schon morgen die Straßen von Rab mit einer berühmten Galerie vertauschen. Dem sommerlichen Getümmel der Stadt kann man an einem einsamen Strand oder in einem stillen Park ausweichen, denn in Rab, dieser Stadt der Romanik und Romantik, findet jeder alles, was zu Ferienfreuden gehört.
Gute Gründe gibt es auch, die etwas südlicher gelegene Insel Pag zu besuchen.

Viele Besonderheiten machen sie zu einem ganz einzigartigen Urlaubsort. Der Eindruck, den Sie von dieser Insel der mythischen Olivenhaine und der Salzgärten mit nach Hause nehmen, wird sie an kalten Wintertagen sehnsüchtig an sie denken lassen. Außer der schönen Erinnerung gibt es auch noch Schätze, die Sie in den Koffer packen können: die Pager Spitze wird wegen des besonderen Webverfahrens mit der Brüsseler Spitze verglichen, der auf der Insel hergestellte Käse ist eine weit bekannte Delikatesse. Schafmilch, Olivenöl und die anderen Spezialitäten müssen sich auch vor den besten gastronomischen Leistungen anderer Orte nicht schämen.

Das heutige Städtchen Pag wurde im 15. Jahrhundert gegründet, wahrscheinlich nach den Entwürfen des großen Baukünstlers und Bildhauers Juraj Dalmatinac. Aus derselben Zeit der Spätgotik stammen der Fürstenpalast, der unvollendete bischöfliche Palast und die Pfarrkirche, in der Romanik, Gotik und Renaissance zum Ausdruck kommen. Viele Besucher wurden auch durch die Schönheit Novaljas, des zweitgrößten Städtchens der Insel, verführt und von dem malerischen Ort Lun, der für seine alten Olivenhaine und die naheliegenden schönen Strände bekannt ist.

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