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Wenn Sie alte Volksinstrumente neben der Musik der klassischen Meister hören, wenn Sie Ihre Cappuccino in einem der vielen Cafes am Meer trinken und den Puls der echten touristische Zent ren spüren oder die Romantik der engen Straßen jahrhunderte-, sogar jahrtausendealter Städt erleben, dann sind sie in Istrien. Diese Region lebt in bewundernswert malerischen Landschafte und mißt in immer kürzeren Zeitspannen Ankünfte und Abschiede. Ein Übergang vom mitteleuro päischen Alpengebiet zum Mittelmeer mit ihren idyllischen Siedlungen, Wäldern, Weingärten un den bekannten touristischen Zentren, deren Namen mit großen Buchstaben auf die Landkart Europas geschrieben sind: Umag, Novigrad, Poec, Vrsar, Rovinj, Pula...
In der Nähe von Porec befindet sich die kleine Insel des Heiligen Nikola, ein Ort für alle, die schön und einsame Strände lieben. Die Insel hat einen Leuchtturm aus dem Jahre 1402. Vor Vrsar, eine ehemaligen Fischer- und Winzersiedlung, liegt verstreut eine Reihe von Inseln. Auf einer von ihnen Koversada, befindet sich ein berühmter FKK-Campingplatz, einer der größten seiner Art an de kroatischen Küste.
Vierzehn Inseln zählt das Archipel von Rovinj, einem berühmten Touristenzentrum Istriens. Ein seltene Sehenswürdigkeit - zwei Perlen liegen sich gegenüber. Die Inselgruppe hat die schönster Strände dieser Gegend, einen Möwen-Nistplatz, und ist eine Hochburg des anspruchsvoller Tourismus, wofür der Name Crveni otok (Rote Insel) bürgt. Nur eine schmale Meeresenge trenn diese Insel von der kleinen Insel Maskin, einem weiteren FKK-Paradies. Die Insel der Heiligen Katarina ist nur 70 Meter vom Festland entfernt.
Ganz in der Nähe ist Pula, ein Touristen-, Wirtschafts- und Verkehrszentrum mit vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten, von denen eine der beeindruckendsten wohl das Amphitheater ist. Von dort gelangt man durch den Kanal von Faiana zum Brioni-Archlpel.
Zwischen Pula und Rovinj erstreckt sich auf sieben Kilometern eine weitere Gruppe von vierzehn Inseln.

Die Natur hat, vom Menschen unterstützt, ein echtes Paradies geschaffen. Einen "paradiesischen" Beitrag hat um die Jahrhundertwende Paul Kupelwieser, der damals fünfzigjährige Sohn des berühmten Wiener Malers und Lithographen Leopold Kupelwieser, geleistet. Zu dieser Zeit Direktor eines Eisenwerks in Vitkovice und namhafter Fachmann für Meiallurgie wollte er zunächst nur ein Sommerhaus in dem Brioni-Archipel erwerben. Das Archipel faszinierte ihn aber geradezu schicksalhaft. Er vergaß sein Eisenwerk und beschloß, sich ganz dem Archipel zu widmen. Die Inseln danktem ihm selbstlos für diese Hingabe. Brioni war, bis die neuen Touristenzentren Italiens in Mode kamen, ein exklusiver europäischer Erholungsort.
Die eigenartige Schönheit dieses Nationalparks, die Harmonie seiner reichen Flora und Fauna, der Kontrast zwischen Geschichte und Gegenwart hat bis heute nicht ihresgleichen. Dieses Urlaubsziel wird auch in Zukunft Prominente aus der ganzen Welt anziehen.

Im Schatten von Stechpalmen und hundertjährigen Olivenbäumen, einer reichen, immergrünen Vegetation, finden Sie hier Ihre Oase. In einer Welt, von der Sie geglaubt haben, daß es sie nur in Träumen und Filmen gibt. Diese Welt kann schon morgen Ihre Wirklichkeit sein.
Wenn Sie Istrien in Richtung Süden verlassen -nur bis zum nächsten Wiedersehen natürlich -begegnen Sie einer anderen Landschaft, die des Kvarner Golfes. Der Kvamer Golf ist seit jeher das Ziel verwöhnter Gäste, die Qualität zu schätzen wissen. Wir könnten jetzt von den Naturschönheiten sprechen, von dem Charme der urbanen Zentren von Kvarner. Aber es genügt, wenn wir Opatija erwähnen. Seit dem letzten Jahrhundert inspirierte dieser alte, mondäne Urlaubsort Reiche, Mächtige und Berühmte durch seine Schönheit. Diese Tradition erzählt von den strahlendsten Momenten in der Geschichte des Tourismus in Kroatien.
Die goldene oder die grüne Krk ist eine Insel und ist keine Insel. Eine Insel aufgrund der idyllischen Natur und der Entfernung vom Alltag. Keine Insel wegen der guten Verkehrsverbindungen. Denn sie hat einen Flughafen und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Für einige ist Krk eine goldene Insel. Andere jedoch nennen sie grün. Beide haben recht. Golden wird sie genannt aufgrund ihrer hohen touristischen Attraktivität. Grün wird sie genannt aufgrund ihrer üppigen Vegetation. Vielleicht werden Sie auf Krk Ihre Insel entdecken. Die Gegensätze zwischen gepflegten grünen Promenaden in den großen und kleineren Ortschaften und der Wildheit nackter Felsen, Hunderten von zurückgezogenen Buchten mit kleineren Inseln und einsamen Stränden sind faszinierend. Die kleinen Inseln Plavnik, Kormat, Galun, Prvic und Zec sind lohnende Ausflugsziele. Abseits vom Tourismus der bekannteren Inselstädtehen Baska, Punat, Malinska, Omisalj, Njivice oder Krk bietet sich großherzig eine von Menschenhand unberührte Natur.

Die Mosaiken der altrömischen Thermen, die altkroatischen Kirchen, der Reichtum der glagolitischen Denkmäler, das Erbe der Fürstenfamilie Frankopan und die Bilder der Venezianischen Meister sprechen äußerst beredt von der tausendjährigen Geschichte des Lebens auf Krk. Für Kroatien hat diese Insel eine besondere Bedeutung. Sie war die Wiege der kroatischen Schrift und der kroatischen Sprache. Davon zeugt auch Bascanska ploca (Die Tafel von Baska), eines der ältesten kroatischen Sprachdenkmäler. Hier finden sich bekannte Orte wie Malinska, das Städtchen Krk, reich an prähistorischen, illyrischen, griechischen und römischen Denkmälern, Punat mit der größten Marine an der kroatischen Küste, oder Vrbnik, eine Stadt, die im Nordosten der Insel auf einem 50 Meter hohen Fels erbaut ist und eine Attraktion für Maler darstellt. Diese berühmte Festung hat eine große Sammlung von glagolitischen Stein- und Manuskriptdenkmälern, denn Vrbnik war jahrhundertelang das Zentrum der Glagoliten der Insel Krk. Bagka wurde schon zu Beginn des Jahrhunderts von Reisenden aufgesucht.

Im Archipel von Krk liegt, als einzige bewohnt, die kleine Insel Kogljun. Diese kleine und reiche Insel ist für das Franziskanerkloster, das hundertjährige Gymnasium, die umfangreiche Bibliothek, die Museen und Sammlungen bekannt. Auch eines der ersten Leihhäuser von Europa, das vom 17. bis zum 19. Jahrhundert arbeitete, wurde hier gegründet. Es war eine Art Bank, die die arme Bevölkerung vor Wucherern sicherte. Dort werden Sie Zeugnisse des früheren Insellebens finden. So gibt es dort, zum Beispiel, einen Diaprojektor mit Petroleummotor, einen hölzernen Kleiderbügel, oder eine Sammlung von Frauentüchern, die diskret verrieten, ob eine Frau verheiratet, ledig oder Witwe ist, und aus welcher Ortschaft auf der Insel Krk sie stammte. Auf der kleinen Insel, die mit Recht ein Paradies auf Erden genannt wird, gibt es weder Schlangen noch Eidechsen.
Unsere nächsten Ziele sind Cres und Losinj. Eine Insel oder zwei? Einst war es eine, die von einem Kanal geteilt wurde, den die alten Römer gezogen hatten. Cres, der nördliche Teil, dringt tief in die Bucht von Rijeka hinein und ist den starken Anstürmen der Bora ausgesetzt. Im Winter sind die Berggipfel hier oft weiß von Schnee! Mali Losinj, der südliche Teil, zählt zu den sonnigsten Orten in Europa und ist durch die Wälder von Loginj geschützt. Das Klima ist ausgeprägt mediterran.


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