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Primosten
PRIMOSTEN,
Hafenortschaft auf einer kleinen Landzunge zwischen den Buchten
RaduCa und PrimoSten, 30 km südöstlich von Sibenik;
1745 Einw. Der vor Nordwind geschützt liegende Ort hat
ein sehr mildes Klima. In den Buchten Vela RaduCa und Mala
raduCa, PrimoSten und PeleS gibt es weite Strände.
Im 16. Jh. wurde eine Brücke gebaut, die das Inselchen
mit dem Festland verband. Das Inselchen hatte Befestigungsmauern
und zwei Türme, die Ende des 19. Jh. abgerissen wurden.
Die auf der höchsten Erhebung der Insel im 15. Jh. errichtete
Pfarrkirche St. Georg wurde 1760 von Grund auf umgebaut. Ihr
Inneres birgt eine silberbeschlagene Ikone der Sel. Jungfrau
Maria mit einer Darstellung der Muttergottes mit den hll.
Lukas und Georg, eine Arbeit des Meisters Cusio aus dem Jahr
1719. An der Ortseinfahrt steht eine barocke Kapelle aus dem
Jahr 1790. Im Weiler KruSevo ist die mittelalterliche Martinskirche
erhalten (Bugumilengrabsteine auf dem Friedhof); in Siroka
steht die Hieronymuskirche von 1460 und in Prhovo die mittelalterliche,
später mehrmals restaurierte Georgskirche.
PrimoSten
ist eines der bekanntesten Touristenziele in Dalmatien (organisierter
Fremdenverkehr seit den sechziger Jahren) und zugleich einer
der malerischsten Küstenorte an der Adria. Charakteristisch
ist die Lage auf dem Hügel einer kleinen Landzunge mit
vielen schmalen Gassen im alten Stadtkern. Auf einer zweiten
Halbinsel nördlich der Altstadt liegen die Hotels Slava/Zora
und RaduCa, während sich in südlicher Richtung das
Hotel Marina LuCica und noch ein Stück weiter der Jachthafen
Kremik befinden. Außer den schönen Stränden
im Ort gibt es einen FKK-Strand auf der Insel Smokvivca.
Die Sport-
und Freizeitangebot ist vielfältig und umfaßt:
Tennis, Tischtennis, Bowling, Strandvolleyball, Segeln. Es
werden Segel- und Tauchkurse angeboten. Essen und trinken
kann man in etwa 50 Restaurants, Weinschenken usw. Eine besondere
Spezialität ist Hummer nach PrimoStener Art. Die Diskothek
Aurora ist die größte in ganz Dalmatien.
In den
etwa 30 Dörfern und Weilern im Hinterland von PrimoSten
(PrimoSten Burnji) findet der Gast angenehme Unterkunft und
deftige Hausmannskost: Räucherschinken, in Öl eingelegten
Käse, Lammfleisch, unter der Backhaube gegarte Gerichte,
makrobiotische Gerichte mit Gemüse aus biologischem Anbau
(Hülsenfrüchte, Olivenöl) sowie traditionelle
Volksgerichte. Darüber hinaus sollte man auch den bekannten
Rotwein BabiC kosten, der aus einer autochthonen Rebsorte
gewonnen wird. Die an steinigen Hängen liegenden Weingärten
von PrimoSten sind über die Grenzen Kroatiens hinaus
berühmt: offiziell als ein Denkmal menschlichen Schaffens
gewürdigt, ist ihr Bild im Foyer des UN-Gebäudes
in New York zu sehen.
Es werden
folgende Ausflüge organisiert: PrimoStener Weinstraße
(Besichtigung der Dörfer von PrimoSten Burnji im Hinterland),
die Inseln Krapanj (Schwammzuchtmuseum) und Zlarin (Korallentour)
u.a.
Im Sommer
finden in PrimoSten zahlreiche Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen
statt, so z.B. das PrimoStener Volksfest FeSta i uzance
(erste Augustwoche). Besonders gefeiert werden die Marienfeste
der Madonna von Loreto (9. und 10. Mai) und der Hafenmadonna
(27. Juli), wenn eine große Prozession um den Ort und
auf Schiffen und Booten stattfindet. In PrimoSten wirkt alljährlich
eine Kolonie bildender Künstler unter dem Namen Meer
_ Menschen _ Küste; ferner gibt es die Musikschule
Primo primores, eine Barockmusik-Sommerschule,
die Kunstgalerie Rudina und die Ambientalgalerie
Stein-sphären.
Der Jachthafen
Kremik hat 250 Liegeplätze im Meer und weitere 140 an
Land; er verfügt über eine Charter-Flotte.©
HTZ,
LZ "Miroslav Krleza"
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